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Kätzchen in Kastro Kera

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Kreta-Forum

 

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Die dreitägige Kreta-Forum Tour
 

Der erste Tag: Agia Galini, Spili, Argiroupolis, Vamos, Douliana, Kyami Akti, Almirida

Der 7. Urlaubstag begann wie immer sehr früh und war außerdem Start für eine drei-Tagestour an die Nordküste. Sieben Personen und zwei Autos waren verabredet. Um neun war Treffen und Abfahrt angesagt und alle waren pünktlich. So ging es dann über die E77, vorbei an „Kria Vrisi, Akoumia, Kissou Kambos nach Spili, wo wir unseren ersten kleinen Stopp einlegten, denn man braucht ja etwas Verpflegung. Nahrung und Getränke für unterwegs!

Die weitere Route führt uns über „Armeni“, links ab über „Kastellos, Ano Valsamonero, Agios Andreas, Ag. Konstantinos, nach Argiroupolis, für einen weiteren Zwischenstopp um die Wasserfälle und die Natur zu bewundern. Weiter ging es am „Kournas-See“ vorbei, über „Georgoupolis, Exopolis nach „Vamos“ zum Mittagessen. Hier in Vamos trafen wir dann auf eine Bande ungewöhnlicher Männer, die aussahen als hätten sie mit der Mafia zu tun, wäre vielleicht nicht schlecht gewesen, denn was wir dort bezahlen durften, roch schon sehr nach Nepp! Egal, wir haben ja Urlaub. Weiter ging es...

Klaus als erfahrener Kretamann hatte die Führung übernommen und zog mit uns ins das Naturschutzgebiet Douliana Es ist wunderschön gelegen und über Trampelpfade zu durchwandern. Dieses Gebiet ist übrigens auch im Fohrer nachzulesen! Die Sonne meinte es an diesem Tag sehr gut mit

uns und ich habe mindestens zwei Kilo abgenommen! Macht nix, wollte ich sowieso .
Nach dieser Tour steuerten wir geradewegs auf Kyami Akti am Strand von Kalives zu. Ein Fläschen Mythos und weiter geht’s Richtung Nachtquartier zu „Adriane und Vasilli" und zum „Kastro Kera“ und vielen vielen Tieren, u.a. der kleine Dick und ein paar Katzen und Katzen, die noch Katzen werden wollen. Wir bekamen dort ganz tolle Zimmer und nach kurzer Ruhephase fuhren wir zusammen zum Abendessen nach Almirida. Klaus hatte dort eine schöne Taverne ausfindig gemacht. Die Speisekarte lies keine Wünsche offen und es wurde ein runder Abend. Eigentlich wollten wir uns noch mit Chania und Hans treffen, aber ein defektes Handy lies die Sache scheitern. Es gab noch einen kleinen Abschluss im Garten unserer Vermieter und dann hieß es bald „Kalinichta“ denn Klaus hatte am nächsten Morgen wieder Grosses mit uns vor.

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Der zweite Tag: Aptera, Souda, Mournies, Thérissos, Zoúrva

Wir hatten uns gegen 9.00 Uhr zumFrühstück verabredet. Frank und Uwe fuhren schon früh nach Kalives um Brötchen zu holen. Leider hatte der Bäcker zu der Zeit nur süssen Kuchen. Kaffee, Milch und Zucker und Käse und frische Tomaten hatten wir schon am Vorabend besorgt. Aber auch diese Kombination mit dem süssen Kuchen schmeckte uns und wir waren gerüstet für die Tagestour. Ziel waren die Ruinen der antiken Stadt Aptera hoch über der Soudabucht und östlich davon das große „Türkische Kastell“. Unterhalb des Kastells liegt das Fort „Izzedin“.

Chania
Türkisches Kastell
Fort Izzedin

Nach einem kleinen Abstecher in den Hafen von Souda ging es weiter Richtung Chania zu unserem nächsten Ziel Mournies. Hier zeigte uns Klaus das Geburtshaus des Nationalhelden „Elefthérios Venizélos“ und weiter ging es nach Thérissos zum Hauptquartier des Helden. Ein schönes ruhiges Bauerndorf mit viel Grün. Natürlich alles im „Fohrer“ nachzulesen. Es ging immer weiter bergauf bis zum Dörfchen Zoúrva. Endziel war eine wunderschön gelegene Taverne in ca. 1300 Meter Höhe. Hier verwöhnte uns die „Kräuterhexe“ mit allerlei Leckereien. Sie servierte uns Kräuterpfannkuchen, eingelegte Wildzwiebeln, Chorta einen Lammauflauf und natürlich frisches selbstgebackenes Brot. Es war einfach göttlich. Nach so viel Augen- und Magenschmaus fiel uns der Abschied sichtlich schwer. Ausgelassen und fröhlich traten wir die Heimfahrt an. Leider war unsere Stimmung später auf dem Nullpunkt, als wir erfuhren, dass der kleine Hund von Adriane von zwei großen Wachhunden aus der Nachbarschaft
totgebissen worden war. Zum Glück kam noch am gleichen Abend ein neues Hundebaby in die Familie und Klaus wurde Patenonkel. Weniger ausgelassen ging der Abend in gemütlicher Runde im Garten von unseren Wirtsleuten zu Ende.

Zourva

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Der dritte Tag: Chania, Stavros, Kalives, Agia Galini

Nach dem selbstgezauberten Frühstück hieß es am nächsten Morgen Abschied nehmen. Klaus hatte wieder einiges geplant und los ging es nach Chania und auf die Halbinsel „Akrotiri“. Zunächst besuchten wir die Grabstätte von Elefthèrios Venizèlos und

seinem Sohn Sofoklis. Sie befindet sich in einer herrlichen Parkanlage hoch über Chania am Fuß der Akrotiri-Halbinsel. Dann fuhren wir weiter in die Bucht von Stavros. Hier zeigte uns Klaus die Stelle, wo einige wichtige Szenen für den bekannten Film „Alexis Sorbas“ gedreht wurden (Transportseilbahn). Das dritte Ziel war das Kloster „Agia Triada“ hier wurde die Klosterszene gedreht. Von hier aus ging es weiter zum Kloster „Gouvernètou“. Das dritte Kloster „Katholiko“ und die „Bärenhöhle“ des Johannes haben wir ausgelassen. Diese großartige Rundreise beendeten wir in Kalives in Klaus Lieblingstaverne am Strand. Hier verlebten wir noch einmal einen ruhigen und besonnenen Nachmittag, bevor es zurück ging nach Agia Galini. Damit waren nun schon neun Urlaubstage vorbei. Für den zehnten, es war ein Sonntag, hatten wir keinen festen Plan. Wir hatten keine Eile und lebten einfach so in den Tag hinein. Nach einem guten Abendessen beim Adoni im Choriatis schlenderten wir langsam zurück

ins Hotel und bereiteten alles vor für die nächste Rundreise ... und die startete schon am Montagmorgen...

Grabstätte von Elefthèrios Venizèlos und  seinem Sohn Sofoklis
Aptera
Agia Triada

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