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Agia Galini

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Drei Wochen an der Südküste
 


Unterkunft:
Hotel Erofili in Agia Galini
Ziele:
keine weiteren, die erste Woche war durchweg "relaxen" angesagt

Der erste Tag: Kalos Orisses stin Agia Galini!

Hallo liebe Freunde unserer Reiseberichte. In diesem Jahr führte uns unser Urlaub erstmals an die Südküste nach „Agia Galini“, natürlich wieder für drei Wochen. Unser Ziel war das Hotel „Erofili“ . Den Ort hatten wir schon früher auf einigen unserer Touren besucht, (ich zuletzt im April 2004 mit Klaus und Frank s.Bericht) waren aber lediglich nur für eine Nacht dort geblieben.
Der erste Tag war für uns aber kurz, da wir erst gegen 18.00 Uhr am Hotel eintrafen, natürlich standesgemäß in einem nagelneuen Mercedes! Ich muss anmerken, dass wir wahrscheinlich in diesen Genuss des privaten Taxis nicht in der Hauptsaison gekommen wären! Das Erofili liegt sehr hoch am Hang und ist ein 10 Zimmer Hotel, wo es also mit anderen Worten sehr familiär abgeht. Empfangen wurden wir vom Hausherren Miros. Er war uns beim Gepäck behilflich, es ging nämlich einige Treppen in die Tiefe, bedingt durch die Hanglage des Hotels. Über Miros werde ich noch berichten, nur soviel vorab: in meinen Augen ein toller netter Kerl!

Hotel Erofili in Agia Galini

Wir hatten in kurzer Zeit alles eingeräumt und sind dann runter ins Städtchen gewandert, in der Hoffnung Forums-Freunde zu treffen. Also Namen, die in diesen Berichten auftauchen werden, stehen vielfach im Zusammenhang mit dem Kreta-Forum, dem wir seit mehreren Jahren angehören. Es handelt sich um eine Plattform im Internet für Fragen jeglicher Art, Griechenland und im besonderen Kreta betreffend. Also runter ins Dorf, aber leider haben wir an diesem Abend niemanden mehr getroffen, ausser meine kleine Freundin aus dem Restaurant „Tatso Mondo“ Die dortige Speisekarte war uns bestens bekannt und so fiel es uns nicht schwer, etwas Leckeres zu finden. Spät am Abend, auf dem Rückweg zu unserer Bleibe sind wir noch in einem Supermarkt eingekehrt und haben uns mit Käse, Wurst, Wein und natürlich Zigaretten eingedeckt, dann ging’s nach oben! Auf den letzten Metern muss man ganz schön kraxeln, aber wir haben es ohne größere Probleme und mit den richtigen Schuhen gemeistert!
Wunderschön und friedlich ist der Blick von oben auf das Dorf. Man hört zwar noch das Treiben unten in den „Fressgassen“ aber es stört keineswegs. Wir haben uns auf unsere kleinen Terasse gesetzt und den ersten Abend in Agia Galini mit Wein und Käse ausklingen lassen, bevor zur wohlverdienten Nachruhe ging.

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Kalimera Agia Galini

Der zweite Urlaubstag, der eigentlich der erste ist begann damit, dass ich um 6.30 Uhr auf unserer Terasse sitze und den stillen Morgen geniesse und meine Buchführung (Tagesberichte) mache. Nach dem Frühstück brechen wir auf und schlendern gemütlich durchs Dorf bis zum Hotel Romantica. Auf unserem Rückweg treffen ein Pärchen aus Wien, dass sich genau wie wir auf einen Kaffee niedergelassen hatte. Renate und Willi, so hiessen die beiden, boten uns Kekse an und aus einem Kaffee wurde eine interessante Unterhaltung, Macht nix, wir haben Urlaub und sind nicht auf der Flucht! Als wir dann am Nachmittag wieder in unserem Hotel hoch oben am Berg eintrafen, hatten wir Besuch bekommen! Dreimal dürft Ihr raten? Klaus, Frank und Uwe hatten uns gefunden. Kurz und gut, um 20.00 Uhr war bei Antonis im „Choriatis“ Abendessen angesagt. Es war ein gelungener Abend. Leider kann ich hier kein Foto liefern.

Am nächsten Morgen saß ich bereits um 6.00 Uhr draussen und sah mir den Sonnenaufgang an. Ich weiss, geht fast gar nicht, wenn man Richtung

Galini

Süden guckt, ich meine ja auch, wie die Sonne langsam hinter mir über die Berge hinweg den schlafenden Hund ins Licht setzt. Gegen 7.00 Uhr gesellte sich Athyna zu mir. Wieder ist es die morgentliche Stille die uns gefiel. Agia Galini erwachte langsam. Athyna holte das Frühstück und wir machten es uns auf unserer kleinen Terasse gemütlich. Nach der Stärkung begann zum zweiten mal der Abstieg ins Dorf und auf Mittag waren wir unten am Hafen angelangt, wo wir uns u.a. die „Ikarus-Statue“ angeschaut haben. Irgendwo in den Gassen trafen wir wieder Willi und Renate und setzten uns auf einen Plausch zusammen. Der Tag verlief ohne Hektik. Es war genau das, was wir erhofft und uns vorgestellt hatten.

Der vierte Tag war angebrochen, für mich diesmal um 7.00 Uhr. Das einzige was man hörte, waren die Glocken der Ziegen und Schafe, die oberhalb der Kirche vom Berg runterhüpften. Gegen 8.00 Uhr folgte dann

unser nun schon obligatorisches Frühstück mit Brot, Butter, Marmelade und Kaffee, dass wir allerdings mit etwas Käse und Wurst erweitert hatten. Für diverse Lebensmittel gibt es einen grossen Kühlschrank im Frühstücksraum.Unser Spaziergang führte uns, wie konnte es anders sein, wieder ins Dorf. Wir fanden eine nette Kaffeebar und ließen uns auf einen Kaffee nieder. Es ist herrlich, in der Morgensonne zu sitzen, Leute beoabachten und das Umfeld einfach geniessen. Bald darauf setzten sich ältere Leute an den Nachbartisch und wie konnte es anders sein, man kam ins Gespräch. Es waren Touristen aus Rostock, die als Tagesgäste aus Rethymnon angereist waren.Wir boten uns an Sie zu begleiten und es wurde ein schöner Nachmittag. Gegen 17.00 Uhr war für die beiden dann die Rückfahrt nach Rethymnon.So endete auch schon der vierte Urlaubstag und beginnt am nächsten Morgen mit dem fünften! Das Wetter schien anfangs relativ bescheiden, änderte sich aber, wie auf Kreta nicht anders zu erwarten schlagartig und wir hatten einen wundervollen Tag. Ich beobachtete wieder meine Ziegen, wie sie den Berg runterliefen. Nach dem Frühstück ging es wie immer ins Dorf und auf Suche Erster Treffer! Klaus, Frank und Uwe fanden wir bei Ute in „Kostas Taverne“ und wir gesellten uns dazu und

ruckzuck war es Mittag. Nach diesem relativ ungewollten Frühschoppen landeten wir bei Heidi im „Romantica“ und Klaus schnappte mir das letzte Stifado vor der Nase weg! Egal, ich kann warten! Nun denn, nach diesem schönen Tag, wir hatten wie immer um die 25 Grad im Schatten, sind wir wieder in unsere Häuser und haben ein Stündchen geschlafen. Zum Abendessen war uns der Weg ins Dorf zu anstrengend. Was lag also näher als in die Nachbarschaft zu gehen. Das Nachbarhotel „Ariadne“ hat eine freizugängliche Poolanlage und eine kleine Taverne. Hier verbrachten wir den Abend und bestellten uns diverse leckere Kleinigkeiten. Es gab unter anderem Knoblauchbrot und gebratene Pilze, alles sehr schmackhaft und durchaus empfehlenswert.

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Vom 6. Tag ist zumindest der Anfang schnell erzählt. Athyna holte das Frühstück und wir gingen anschliessend rüber zu Nikos, ein neuer Freund, zum ersten und letzten bewussten Sonnenbaden. Zwei bis drei Stunden reichen incl. Mittagessen und wir haben genug Ilios. Um 14.00 Uhr starteten wir ins Dorf, da um 15:30 Uhr ein Treffen mit weiteren Bekannten nämlich Martin und Katka angesagt war. Es war ein kleines Kreta-Forums-Treffen in „Sivas“ angesagt. Katka fuhr und wir genossen die zwanzig Minuten im Auto. Als wir eintrafen war Klaus und Bande schon vor Ort. Dann das grosse Hallo als weitere Forumsmitglieder eintreffen. Christina die Hausherrin, Insel, Chania mit ihrem Mann Hans und 2 Hunden. Im Laufe des späteren Tages erschien dann noch Susanna, die das Geschehen im Kreta-Forum wohl immer von Kreta aus verfolgt. Nebenan ein Foto der gesamten Truppe, weitere sind in der Galerie zu bewundern! Mann/Frau stellte sich vor, (obwohl man sich ja zumindest virtuell schon kannte) es gab keine Stuhlordnung

und so wurde gewechselt und unterhalten was das Zeug hergab. Jeder tauschte sich mit jedem und dessen Erfahrungen aus. Ein Teil der Truppe machte einen Dorfrundgang, die anderen verweilten an ihrem Platz und erzählten weiter. Ich für meinen Teil hatte natürlich sehr viel Spass mit den beiden Hunden von Chania und Hans und schnell war für mich klar, eine Flugpatenschaft zu übernehmen. Nachdem die eine Truppe ihren Dorfrundgang beendet hatte, ging es ans Essenfassen, wie man locker sagt. Um es etwas abzukürzen, für Athyna und mich war es ein toller Tag, wir haben viele nette Leute persönlich kenngelernt und nach etwa sechs Stunden, es begann so langsam der Aufbruch, waren alle rundum zufrieden

Foto: Katja

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