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KRETA OKTOBER 2003
Unterkünfte: Apartments
Sokrates,
Ziele: Milatos, Neapolis, Agios Nikolaos,
Gournia, Ierápetra, Kalamafka, Gortis, Festos, Agia
Galini, Ierápetra, Mochos, Krasi
Hallo liebe Kretafans, nun
ging es im Oktober wider Erwarten doch noch mal auf
unsere Lieblingsinsel. Unsere Planung zu Hause sah schon
etwas ganz anderes vor, als die bisherigen Pauschalreisen.
Wir fanden einen günstigen Hin- und Rückflug
für 14 Tage und auch die passende Bleibe. Für
die erste Woche hatten wir uns bei unserem Freund "Sokrates"
in Milatos angemeldet. Durch Zufall ergab es sich, dass
ein Arbeitskollege mit seiner Freundin im gleichen Flieger
saß. Da es für Linda und Guido das erste
Mal Kreta war und wir das Auto für 14 Tage gemietet
hatten, lag es nahe, die beiden auf unseren Touren mitzunehmen.
Bereits am 2. Urlaubstag trafen wir uns in Stalis, um
einen vorläufigen Fahrplan festzulegen. Leider
hatten die zwei nur 7 Tage gebucht, wollten aber dennoch
3 Tage für Besichtigungen und Fahrten mit uns opfern.
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UNSERE 3-TAGES TOUR
Tag 1: Kloster Selenari, Agios Nikolaos, Gournia,
Ierápetra, Kalamafka
Am 03.10.2003 um 10.00 Uhr ging es also los. Wir fuhren auf
der E 75 in östlicher Richtung und hatten schon bald
das erste Ziel: "Kloster Selinari"
erreicht. Das Kloster befindet sich in der Nähe der Ortschaft
Neapolis und zwar dort, wo die Old- und die
New Road zusammentreffen.
Bevor wir zu den Ausgrabungen von Gournia starteten, machten
wir natürlich eine Pause in Agios Nikolaos
über dem Voulismeni-See. Wie schon oben erwähnt, ging
es nach einer guten Stunde weiter nach Gournia.
Die Ausgrabungen erreichst Du, wenn Du die E75 von Agios Nikolaos
in Richtung Sita fährst. Ich schätze mal nach einem
Drittel der Strecke liegt Gournia, recht gut ausgeschildert
auf der rechten Strassenseite. In Gournia
zahlt man z.Zt. 4,--€uro Eintritt.
Nach den Ausgrabungen ging es auf direktem Weg, mit Ausnahme
von einigen Photo-Sessions, nach Ierápetra.
Ich versuchte Rainer Thiele, den Vermieter unseres Autos zu
treffen, hatte aber leider kein Glück.
Trotz allem hatte meine Frau kein Problem
mit der Wartezeit, sie kaufte sich kurzerhand in dem Laden,
der hinter mir auf dem Photo zu sehen ist, eine grüne
Aventurinkette. (Sie liebt Andenken:-)) ggg
Wir traten dann nach abermals missglücktem Treffen
mit Rainer die Heimreise nach Stalis bzw. Milatos an.
Allerdings wählten wir diesmal den Weg über
Kalamafka, hielten noch kurz an dem Stausee
ohne Namen. Er dient
in den Sommermonaten zur Bewässerung der Treibhäuser.
Kurze Zeit später hatten wir den schönen Aussichtspunkt
erreicht, von dem man bei guter Sicht nach Norden das
Mittelmeer und nach Süden das Libysche Meer sehen
kann. Nach dieser Rast ging es zügig zurück
nach Stalis. Hier nahmen wir noch einen kleinen Absacker
zu uns und verabredeten uns sogleich für den nächsten
Morgen, bevor Athyna und ich nach Milatos weiterfuhren. |
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Tag 2: Gortis, Festos, Agia Galíni
Am zweiten Tag sollte es wieder pünktlich um 10 .00
Uhr losgehen.Sehr zeitig waren wir auf der N90 Richtung Westen
unterwegs. Heute ging es gen Süden und zwar hatten wir
uns Gortis, Festos und Agia
Galini als Ziele vorgenommen. Es waren zwar einige
Kilometer zu bewältigen, aber für uns kein Problem,
da Athyna und ich diese Strecke schon kannten. Unsere "Beifahrer"
konzentrierten sich auf die herrliche Landschaft und wir alte
Hasen auf's fahren und erklären. Nach dem üblichen
Stau in Mires (es war Markttag) erreichten wir gegen Mittag
die Ausgrabungen von Gortis und hatten etwa
zwei Stunden für die Besichtigungen angesetzt, bevor
wir uns nach Festos aufmachten. Wie wir feststellten
waren wir doch ein wenig zu spät, denn auf dem grossen
Parkplatz konnte ich allein 10 Busse ausmachen. Nun denn,
da muss man durch:-)) Wir brauchten ja nicht mit der Menschenmasse
laufen, sondern konnten uns in aller Ruhe um die Ausgrabungen
kümmern und alles Wichtige im Fohrer nachlesen. Zum Schluss
erlaubten wir uns noch eine kleine Erfrischung und waren froh,
in der Taverne ein schattiges Plätzchen zu finden. Von
hier oben hatten wir einen tollen Blick in das weite Tal.
Alle waren begeistert. Unsere beiden Kreta-Neulinge hatten
sich als nächstes Mátala ausgeguckt, doch egoistisch
wie ich nun mal bin, schlug ich Agía Galíni
vor.
Mein Wille ein Gesetz:-)) Nein - kleiner
Scherz - Von Mátala wusste ich, dass die Höhlen
mittlerweile eingezäunt sind und ich wollte einfach
wissen, ob man mich in AG irgendwo noch wiedererkennt?
Egal, wir kamen heile in AG an und parkten wie immer unten
am Hafen.
So, nach der Fahrt bis hierher hatte sich etwas Hunger
eingestellt und wir warteten der Dinge die da kommen sollten.
Wir nahmen Platz im Totsomondo unten am Hafen
und waren nicht allzu sehr überrascht, als uns die
griechische Bedienung auf Englisch fragte: "You are
here in this Restaurant last Year?" Worauf ich erwiderte:"Yes
of course, you know me?" "Yes, I have see
you last year!" Diese Unterhaltung hatte ich
vorher schon unseren Reisebegleitern angekündigt!
Soviel zum Gedächtnis der Kreter! Nach dem Super-Essen
dachten wir langsam schon wieder an die Rückfahrt,
da es im Oktober bekanntlich etwas früher dunkel
wird! |
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Ausserdem wollten wir auch diese Tour langsam angehen lassen,
um noch etwas von der herrlichen Landschaft aufzunehmen. Zurück
fuhren wir nicht die N97 über Agía Varvára,
was wesentlich kürzer ist, sondern nahmen die landschaftlich
schönere Strecke über Fourfourás, Apostóli
und Prassiés unterhalb des Psiloritis, Richtung New Road
östlich von Réthymnon. In der Nähe des Amari-Beckens,
kamen wir übrigens noch an dem im Bau befindlichen Stausee
vorbei. Mittlerweile hatte uns schon die Dunkelheit überrascht,
aber ab Agia Pelagia und Heraklion war es für uns ein Heimspiel.
Oft genug hatten wir
diese Strecke schon im Dunkeln bewältigt.
Als wir Stalis erreichten, hielt uns nichts davon ab,
bei einem Absacker kurz den weiteren Fahrplan zu besprechen.
Tag 3: Abschlusstour nach Mochos
Unsere dritte und letzte Tour mit Linda und Guido begann
wie die vorherigen pünktlich um 10.00 Uhr in Stalída.
Für die Schlusstour hatten wir uns die nähere
Umgebung vorgenommen; denn auch hier gab es einiges
Sehenswertes. Unser erster Streckenabschnitt führte
uns hoch nach Mochos. An den Haarnadelkurven
nach oben gab es erst einmal den obligatorischen Rundblick
auf Chersonissos - Stalis - Malia.
Der nächste Stop war an der kleinen weissen Kapelle,
die man von Stalis aus sieht
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und für einen längeren Rundgang blieben wir anschliessend
in Mochos. Wir nahmen uns einige Zeit für die vielen kleinen
Gassen und haben manch stille schöne Ecke entdeckt. Wir
hatten auch das Glück, einen echten Popen an unserem Nebentisch,
am grossen Platz in Mochos zu haben. Ob er es gemerkt hat, dass
ich ihn fotografiere?
Egal, nach einer kleinen Erfrischung ging es weiter Richtung
Lassithi, wohin ist glaube ich klar?! Krasi,
dass Muss auf dieser Route.
| Da ja leider mein Freund Manolis verstorben
ist, wollten wir nur einmal nach dem Rechten sehen. Doch
auch diesmal wurde ich/wir schon von weitem erkannt! Diesmal
trafen wir nicht nur Manolis Frau und Schwägerin
an, sondern auch die meisten seiner Kinder! Ich denke,
in der Mitte erkennt man schon Manolis Sohn, der ihm am
ähnlichsten sieht und der aus Amerika, zurück
in seine Heimat gekommen war. Die Dame rechts von ihm,
seine Tante hatte ihm dann erzählt, dass wir seit
Jahren seinen Vater regelmässig besucht hatten und
somit stand einer Konversation nichts mehr im Wege. Unser
Gespräch fand natürlich, da ich leider dem englischen
besser mächtig bin, als dem griechischen (Schande
über mich, nach 13 Jahren Kreta) in Englisch statt.
So wie ich ihn verstanden habe, wird er Amerika Adele
sagen und das Geschäft des Vaters weiterführen!
Schön so, denn Krasi wird für uns ein Muss bleiben. |
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