Unterkunft: Hotel Alcionidis (Stalis)
Ziele: Exopolis, Milatos, Mochos, Krasi,
Ierápetra
Lange hat es gedauert, aber jetzt schreibe ich doch noch
ein paar Zeilen. Schon kurz nach unserem Sommerurlaub hatte
ich diese Reise geplant, allerdings wollte ich allein fliegen,
um mich intensiv nach einem neuen Feriendomizil bzw. Altersruhesitz
umzusehen. Um es kurz zu machen, ich flog am 13.09. und liess
meine Annelie dann doch am 16.09. nachkommen.

Ich hatte diesen Urlaub privat gebucht, d.h. den Flug über's
Internet, das Auto von Rainer Thiele aus Ierápetra
und mein Hotel telefonisch bei Melina, selbstverständlich
das Alcionides in Stalis.
Am nächsten Morgen machte ich mich
direkt nach dem Frühstück, gegen 8.30 Uhr
auf den Weg nach Georgioúpolis, genauergesagt
nach Exopolis, um dort Tom persönlich
kennenzulernen. Tom und seine Frau Angelika kannte ich
bislang nur aus dem Kreta-Forum. Beide leben und arbeiten
seit 16 Jahren auf Kreta. Dank Tom's Wegbeschreibung
hatte ich mein Ziel für diesen Tag nach gut zwei
Stunden erreicht. Die ersten drei Photos, oben in der
Galerie zeigen "Onkel Tom's Hütte".
Es gab natürlich viel zu erzählen, da man
ja bisher nur virtuell miteinander kommuniziert hatte.
Die Stunden vergingen wie im Flug und nach der Hausbesichtigung,
etlichen Tassen Kaffee und leckerem Pflaumenkuchen von
Angelika, trat ich meine Rückreise nach Stalis
an, dass ich trotz Radarkontrollen vor und hinter Heraklion
sicher erreichte.
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Der Montag rückte näher und ich durfte abermals früh
aus den Federn (was ja auf Kreta nicht unbedingt üblich
ist im Urlaub), da meine Annelie ja bereits um 7.05 Uhr morgens
landen sollte. Ich gönnte mir also ein Frühstück
am Flughafen und war gerade damit fertig, als sie mir auch schon
entgegen kam.
Am Nachmittag erwarteten wir dann zusammen die Ankunft von
Helga und Sandra, die wir im Sommerurlaub kennengelernt hatten.
Ich hatte eigentlich vor, die beiden zu überraschen,
da sie davon ausgehen mussten, dass ich gar nicht auf Kreta
bin. Ich mach's kurz, die Überraschung ging voll in die
Hose. Nun gut, jetzt hatte ich quasi drei Frauen am Hals,
ich Glücklicher! Macht natürlich was her, wenn man
abends mit drei Damen über die Meile zum Essen geht,
aber ich hatte keinerlei Probleme mit meinem kleinen Haarem:-)).
Schon am nächsten Morgen fuhr ich mit meinem Gefolge zu
Sokrates und Eleni nach Milatos. Wir wollten
mal wieder so richtig zünftig frühstücken. Als
wir dort eintrafen, war die Wiedersehensfreude natürlich
gross und das Frühstück fast noch grösser. Nachdem
wir uns gestärkt hatten, machten wir uns noch zu einem
Spaziergang Richtung Hafen auf und die Damen diskutierten, wie
sie denn ihren Garten vom vielleicht einmal eigenen Haus am
Meer gestalten würden. Photos aus Mochos und vom Hafen,
findest Du übrigens oben in der Miniaturgalerie. Die übrigen
Bilder habe ich hier nur zur Auflockerung eingefügt.
Der nächste Tag führte uns dann hoch nach Mochos,
hier machten wir einen kurzen Rundgang, besichtigten u.a.
die schöne Kirche von innen und fuhren weiter nach Krasi.
Ein verstecktes Dorf auf halbem Weg zur Lassithi-Hochebene.
In Krasi steht die dickste Platane auf Kreta und dieser Stopp,
beim "Appen Bein" ist für uns immer ein Muss!
Ich bin immer wieder auf's Neue fasziniert, was das Gedächtnis
der Kreter angeht, denn obwohl wir das letzte Mal vor zwei
Jahren hier waren, erkannte uns unser alter Freund sofort.
Natürlich war auch hier das Hallo und ti kanis gross
angesagt. Ab hier gab ich dann die Autoschlüssel an meine
Annelie weiter, denn für mich war der Raki ab sofort
frei. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, kauften wir bei
unserem Filos gleich drei Flaschen für Zuhause.
Auch dieser Ausflug ging wieder mal viel zu schnell zu Ende.
Am darauffolgenden Tag fuhr ich mit meiner Annelie allein
Richtung Ierápetra, um Rainer zu besuchen.
Bei seiner Firma hatte ich ja das Auto gemietet. Was ich zu
diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass Rainer zwei Geschäftsstellen
für seine Autovermietung hat. Mir war nur die Nebenstelle
in Koutsounari bekannt, die von seinem Angestellten Ralf geführt
wird und direkt neben dem Dolphin-Kaffee
liegt. Dieses Internetcafe wird von Bea, Ralf's Lebensgefährtin
betrieben. Als wir das Café betraten, war Bea gerade
mit Ihrem Laptop beschäftigt. Wir machten uns erst einmal
bekannt, bestellten uns etwas zu trinken und genossen den
Blick von der Terrasse auf das Lybische Meer. Ich nutzte natürlich
die Gelegenheit und surfte etwas im Internet. Nach etwa zwei
Stunden ging es dann wieder heim Richtung Stalis.

Jetzt kommt wieder dieser grässliche Satz am Ende eines
Urlaub's: wie immer ging alles viel zu schnell vorbei und
man hätte noch viel mehr sehen und kennenlernen können.
Klick Dich einfach ins nächste Jahr und schau, welche
Touren 2003 auf dem Programm
standen.
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