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Exopolis

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September 2002
 

Unterkunft: Hotel Alcionidis (Stalis)
Ziele: Exopolis, Milatos, Mochos, Krasi, Ierápetra

Lange hat es gedauert, aber jetzt schreibe ich doch noch ein paar Zeilen. Schon kurz nach unserem Sommerurlaub hatte ich diese Reise geplant, allerdings wollte ich allein fliegen, um mich intensiv nach einem neuen Feriendomizil bzw. Altersruhesitz umzusehen. Um es kurz zu machen, ich flog am 13.09. und liess meine Annelie dann doch am 16.09. nachkommen.

Ich hatte diesen Urlaub privat gebucht, d.h. den Flug über's Internet, das Auto von Rainer Thiele aus Ierápetra und mein Hotel telefonisch bei Melina, selbstverständlich das Alcionides in Stalis.

Am nächsten Morgen machte ich mich direkt nach dem Frühstück, gegen 8.30 Uhr auf den Weg nach Georgioúpolis, genauergesagt nach Exopolis, um dort Tom persönlich kennenzulernen. Tom und seine Frau Angelika kannte ich bislang nur aus dem Kreta-Forum. Beide leben und arbeiten seit 16 Jahren auf Kreta. Dank Tom's Wegbeschreibung hatte ich mein Ziel für diesen Tag nach gut zwei Stunden erreicht. Die ersten drei Photos, oben in der Galerie zeigen "Onkel Tom's Hütte".
Es gab natürlich viel zu erzählen, da man ja bisher nur virtuell miteinander kommuniziert hatte. Die Stunden vergingen wie im Flug und nach der Hausbesichtigung, etlichen Tassen Kaffee und leckerem Pflaumenkuchen von Angelika, trat ich meine Rückreise nach Stalis an, dass ich trotz Radarkontrollen vor und hinter Heraklion sicher erreichte.

Tom's Haus
Der Montag rückte näher und ich durfte abermals früh aus den Federn (was ja auf Kreta nicht unbedingt üblich ist im Urlaub), da meine Annelie ja bereits um 7.05 Uhr morgens landen sollte. Ich gönnte mir also ein Frühstück am Flughafen und war gerade damit fertig, als sie mir auch schon entgegen kam.

Am Nachmittag erwarteten wir dann zusammen die Ankunft von Helga und Sandra, die wir im Sommerurlaub kennengelernt hatten. Ich hatte eigentlich vor, die beiden zu überraschen, da sie davon ausgehen mussten, dass ich gar nicht auf Kreta bin. Ich mach's kurz, die Überraschung ging voll in die Hose. Nun gut, jetzt hatte ich quasi drei Frauen am Hals, ich Glücklicher! Macht natürlich was her, wenn man abends mit drei Damen über die Meile zum Essen geht, aber ich hatte keinerlei Probleme mit meinem kleinen Haarem:-)).

Schon am nächsten Morgen fuhr ich mit meinem Gefolge zu Sokrates und Eleni nach Milatos. Wir wollten mal wieder so richtig zünftig frühstücken. Als wir dort eintrafen, war die Wiedersehensfreude natürlich gross und das Frühstück fast noch grösser. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns noch zu einem Spaziergang Richtung Hafen auf und die Damen diskutierten, wie sie denn ihren Garten vom vielleicht einmal eigenen Haus am Meer gestalten würden. Photos aus Mochos und vom Hafen, findest Du übrigens oben in der Miniaturgalerie. Die übrigen Bilder habe ich hier nur zur Auflockerung eingefügt.

Der nächste Tag führte uns dann hoch nach Mochos, hier machten wir einen kurzen Rundgang, besichtigten u.a. die schöne Kirche von innen und fuhren weiter nach Krasi. Ein verstecktes Dorf auf halbem Weg zur Lassithi-Hochebene. In Krasi steht die dickste Platane auf Kreta und dieser Stopp, beim "Appen Bein" ist für uns immer ein Muss! Ich bin immer wieder auf's Neue fasziniert, was das Gedächtnis der Kreter angeht, denn obwohl wir das letzte Mal vor zwei Jahren hier waren, erkannte uns unser alter Freund sofort. Natürlich war auch hier das Hallo und ti kanis gross angesagt. Ab hier gab ich dann die Autoschlüssel an meine Annelie weiter, denn für mich war der Raki ab sofort frei. Nachdem wir zu Mittag gegessen hatten, kauften wir bei unserem Filos gleich drei Flaschen für Zuhause.

Auch dieser Ausflug ging wieder mal viel zu schnell zu Ende. Am darauffolgenden Tag fuhr ich mit meiner Annelie allein Richtung Ierápetra, um Rainer zu besuchen. Bei seiner Firma hatte ich ja das Auto gemietet. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass Rainer zwei Geschäftsstellen für seine Autovermietung hat. Mir war nur die Nebenstelle in Koutsounari bekannt, die von seinem Angestellten Ralf geführt wird und direkt neben dem Dolphin-Kaffee liegt. Dieses Internetcafe wird von Bea, Ralf's Lebensgefährtin betrieben. Als wir das Café betraten, war Bea gerade mit Ihrem Laptop beschäftigt. Wir machten uns erst einmal bekannt, bestellten uns etwas zu trinken und genossen den Blick von der Terrasse auf das Lybische Meer. Ich nutzte natürlich die Gelegenheit und surfte etwas im Internet. Nach etwa zwei Stunden ging es dann wieder heim Richtung Stalis.

Dolphin Kaffee

Jetzt kommt wieder dieser grässliche Satz am Ende eines Urlaub's: wie immer ging alles viel zu schnell vorbei und man hätte noch viel mehr sehen und kennenlernen können. Klick Dich einfach ins nächste Jahr und schau, welche Touren 2003 auf dem Programm standen.

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