Unterkunft: Hotel Alcionidis
(Stalis), Ioannis Papadakis (Agia Galini)
Ziele: Bali, Kissamos, Paleochóra,
Spili, Agia Galini, Ano Zaros, Karzanos, Milatos, Sissi
Jassou, nach einer langen autolosen Zeit hatten wir uns wieder
einen Wagen gemietet. Es waren drei Tage geplant, die uns
abermals Richtung Süden bringen sollten. Am Vorabend
jedoch fuhren wir erstmal nach Malia-Hafen, um uns bei Elias
mit
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frischen Fisch verwöhnen zu lassen.
Am nächsten Morgen ging es dann schon recht früh
los. Zuerst mal Richtung Westen über Heraklion
nach Bali, wo wir den ersten kleinen
Zwischenstopp einlegten und uns natürlich ein wenig
in dem so "namenhaften" Örtchen umsahen.
Weiter ging es |
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dann, vorbei an Réthimnon nach Kíssamos,
hier gab es eine längere Pause.
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Nachdem wir uns in Kíssamos ein wenig
gestärkt hatten, ging es rüber in den Süden
nach Paleochóra. Wir hatten ja
schon 1996 gesagt: wir kommen wieder. In unserem altbekannten
Hotel erfuhren wir dann, dass unser Freund "Pacho"
der Pelikan leider tot ist. Wahrscheinlich hatte ihn ein
Touri überfahren. Ob es tatsächlich stimmt,
wissen wir natürlich nicht. |
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Den üblichen Spaß mit der abendlichen Stimmung
machten wir natürlich wieder mit, um dann am nächsten
Morgen nach dem Frühstück die Tour nach Agia Galini
anzutreten.
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Als erstes passierten wir Spili.
Hier gab es eine größere Pause. Unter anderem
bestaunten wir den berühmten Löwenbrunnen mit
seinen neunzehn Löwenköpfen, aus denen und sechs
weiteren Öffnungen das Wasser mit unglaublicher Wucht
zutage tritt. Es kommt aus großen Quellen, die sich
oberhalb der Stadt befinden. Sehr reizvoll ist auch der
ältere Stadtteil, die verwinkelten Gässchen
mit Weinranken und üppigen Blumenschmuck. |
Von Spili sind es dann
auch nur ein paar Kilometer bis Agía
Galíni. Auch hier waren wir ja schon
mal und hatten so keine Probleme ein Quartier zu finden.
Wie damals nahmen wir wieder ein Zimmer bei Ioannis
Papadakis, im Totsomondo unten am Hafen. An jenem
Abend hatten wir wieder viel Spass und wie fast immer
wurde es Morgen, bis wir in unseren Betten waren. Da
dieser Tag unser letzter mit Auto war, führte uns
der Weg logischer Weise zurück Richtung Norden.
Wir steuerten Ano Zaros an, |
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bekannt u.a. durch seine
Forellenzucht und den Limni Botomou
einem künstlich angelegten See. Zum Glück
waren wir in der Mitte der Woche dort, da diese Gegend
am Wochenende für die Kreter als Ausflugziel gilt.
Hier konnten wir nochmal wieder richtig die Seele baumeln
lassen. Die Forellen schmeckten vorzüglich und
das Mythos natürlich auch. Am späten Nachmittag
traten wir unsere Heimfahrt nach Stalis
an, wo wir dann am Abend hauptsächlich damit beschäftigt
waren, von unserer 3-Tagetour zu berichten.
So, dass war jetzt in groben Zügen unsere Tour
2002. In diesem Jahr hatten wir uns allerdings vorgenommen,
ein wenig aktiver zu sein als in den Jahren zuvor. Darum
stand ein Abend in dem kleinen Bergdorf Kato
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Karouzana an, besser
bekannt unter dem Namen Karzanos. Man
fährt von Stalis aus Richtung Chersonissos, biegt
dann auf die neue Umgehungsstrasse ab und fährt
bis zur Abfahrt nach Kastelli. Wir Ihr sehen könnt,
haben wir in unserem Hotel reichlich Werbung gemacht
für diesen Abend. Die ganze Truppe machte sich
also auf ins Bergdorf.
In Karzanos selbst findet dann ein griechischer Abend
statt, den man mitgemacht haben muss. Es gibt reichlich
zu Essen und vor allen Dingen zu Trinken, nämlich
hauseigenen Landwein, der einem in 3-Liter Flaschen
serviert wird. Die Darbietungen der Folkloregruppe sind
teilweise zirkusreif. Leider ist Anfang des Jahres der
Hauptakteur Jannis im Alter von 96 Jahren verstorben.
In diesem Jahr musste wetterbedingt die ganze Veranstaltung
leider in einer grossen Scheune stattfinden, die sich
im nachhinein doch als etwas zu klein erwies. Der eine
oder andere Teilnehmer meinte zwar, der ganze Spass
wäre ja nicht gerade billig (29,--€ |
pro Person), aber ich meine:
wo bekomme ich einen Bustransfer, Essen und Trinken
und auch noch ein buntes Programm für 29,--€?
Für uns war es jedoch ein sehr gelungener Abend
und wir werden auch im nächsten Jahr wieder mit
von der Partie sein. Persönliche Meinung: Empfehlenswert,
muss man mitgemacht und miterlebt haben!
SONNTAG'S - 11.00 UHR - AUFSCHLAG
Du könntest jetzt sagen, eigentlich hat der Chelmiii
ja schon genug über die sonntägliche Knobelei
geschrieben. Hast recht, aber in diesem Jahr gelang
mir zum wiederholten Mal der absolute Wurf und das muss
ich einfach dokumentieren. Wie so ein absoluter Wurf
aussieht, siehst Du auf dem Foto rechts. |
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MILATOS PER CABRIOLET
Eigentlich hatten wir noch eine Tagestour nach Xerokampos im
Südosten der Insel geplant. Unser Autovermieter hatte uns
aber am Abend vorher einen Wagen vermietet, der sich bei Tageslicht
als ein unzumutbares Vehikel für den Fahrer und die Insassen
darstellte. Kurzerhand ließ ich mir das Geld zurückgeben
und wir beschlossen, den Tag anderweitig zu verbringen.
Nun sassen wir erstmal vor unserem Hotel, und genehmigten uns
auf den Schrecken ein Bier und berieten, wie es denn weitergehen
sollte. In diesem Augenblick tauchte eine liebe alte Bekannte
auf. Es war Rena, die vor Jahren direkt am Hotel ein Schmuckgeschäft
hatte. Mittlerweile ist Sie nach Sikia gezogen. Nach einem kurzen
Gespräch schlug Sie vor, uns auf Ihrem Rückweg bis
nach Milatos mitzunehmen. Wie das vor sich
ging, kannst Du bereits auf den Photos unten sehen. Auf dem
Weg dorthin fuhr Rena die Strandstrasse entlang und in Stalis
und Malia waren wir natürlich für die Leute der Hingucker.
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Einen Pick-Up, der als Cabrio genutzt wurde,
hatten bis dahin wohl die wenigsten gesehen. Wir hatten
unterwegs einen riesen Spass und kamen nach knapp einer
halben Stunde wohlbehalten bei unserem Freund Sokrates
in Milatos an. Rena und ich tauschten noch unsere neuen
Anschriften aus, wir hatten uns immerhin zwei |
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Jahre nicht gesehen und dann musste sie auch schon weiter
nach Sikia. Wir hingegen begrüssten jetzt unseren langjährigen
Freund Sokrates und seine Frau Eleni. Beide zauberten ein tolles
Mittagessen für uns und wir genossen die Ruhe in dem kleinen
Örtchen, bevor wir uns zu Fuss in Richtung Sissi aufmachten.
Der Weg nach Sissi geht immer am Wasser entlang
und ist recht staubig. Das war für uns aber kein Problem,
da wir ja eine Rast im kleinen Hafen vor Augen hatten. Nach
gut der Hälfte der Strecke staunten wir nicht schlecht.
Mitten in die schöne zerklüftet Landschaft hatte
man einen riesigen Hotelkomplex gebaut. Das "Minos Imperial".
Diese Anlage wurde, ohne Rücksicht auf die Natur, innerhalb
eines Jahres aus dem Boden gestampft. Die "lästigen"
Felsen waren weggesprengt, diverse Bungalows, ein
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Haupthaus und eine Badelandschaft errichtet
worden, ja sogar einen künstlichen Strand und ein
kleines Hafenbecken hat man für diesen 5 Sterne-Schuppen
angelegt. Wer es mag, nichts für uns! |
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Nach gut einer weiteren 3/4 Stunde erreichten wir dann Sissi.
Der kleine Hafen lud zur Rast ein und wir erfrischten uns
mit einem kalten gezapften Mythos. Wir schauten einem Fischer
bei seiner Arbeit zu und überlegten, ob wir den restlichen
Weg bis Stalis auch zu Fuss gehen sollten? Da es aber nach
dem dritten Mythos mittlerweile 17.00 Uhr war, nahmen wir
uns doch ein Taxi. Nicht mit dem Taxi, aber mit einem weiteren
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2002
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