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Kreta

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1996 bis 2000
 

Pacho der Pelikan

Im Laufe der Jahre wiederholten sich viele Touren, so dass ich nicht über alle Fahrten nochmals berichten muss. Einiges wurde geplant, aber auch wieder verworfen. Wir (das sind immer noch "Vier Alle" ) kehrten teilweise wieder zu unseren anfänglichen Tagestouren und Wanderungen zurück.

Erwähnt werden muss auf jeden Fall noch eine Fahrt nach Paleochóra. Wir hatten uns ein Auto für 2 Tage gemietet und auch eine Übernachtung eingeplant. So ging es also relativ früh erst einmal Richtung Westen. Nach den obligatorischen Pausen, u.a. in Achlada, trafen wir am Nachmittag in Paleochóra ein.

Wir fuhren hinunter zu einem grossen Platz, in der Nähe eines Bootsanlegers, parkten den Wagen und trauten unseren Augen nicht. Da saß er: "Pacho" das lebende Wahrzeichen Paleochóras. Pacho gehörte zu der damals noch bestehenden Taverne "Pelikan" und war das lebende Markenzeichen dieses Lokals. Er war der Blickfang aller Touris, wenn er durch die Strassen und Gassen Paleochóras stolzierte. Ein Zimmer für die Nacht war schnell gefunden, da kurz nachdem wir ausgestiegen waren, ein freundlicher Grieche auf uns zukam und uns in sein Restaurant lotste. Alles weitere ergab sich wie von selbst. Wir machten uns wie üblich frisch für den Abend am libyschen Meer. Um 18.00 Uhr sollten wir

dann etwas erleben, was wir in allen Orten unserer Touren, Stalis und Umgebung eingeschlossen, gerne gesehen hätten. Um diese Zeit wird nämlich in Paleochóra eine Art Fussgängerzone geschaffen und für den motorisierten Verkehr gesperrt. Über so eine Massnahme sollte man sich auf Kreta vielerorts einmal Gedanken machen! Ohne Autos und Motorräder, ohne Benzingestank kam in der Hauptstraße richtig Partystimmung auf. Überall saßen Menschen in und vor den Tavernen. Man unterhielt sich und war fröhlich. So mancher Gast knüpfte Freundschaft mit dem Wirt oder mit der Bedienung; denn hier waren die Griechen mit den Urlaubern zusammen. In den stilleren Gassen saßen die älteren Bewohner vor ihren Häusern und auch dorthin verlief sich so mancher Gast und wurde spontan auf ein Glas eingeladen. Es war eine phantastische Atmosphäre und der Abend endete erst weit nach 24.oo Uhr.
Die Nacht war kurz, aber trotzdem ausreichend. Wir gönnten uns am Morgen noch ein reichhaltiges englisches Frühstück, bevor wir die Heimreise antraten. Zum wiederholten Male sagen wir auch zu Paleochóra: Wir kommen sehr gerne wieder!

Leider war auch hier filmen mehr angesagt als fotografieren, deshalb wirst Du auch in der Galerie keine weiteren Bilder finden. Ich meine, dieser Bericht über unsere Tour nach Paleochóra war es Wert, so lang zu sein.

Das Banner unten, führt Dich zu weiteren ausführlichen Infos um und über Paleochóra. Diese Exkursion in den Südwesten Kretas hat nun doch eine ganze Seite eingenommen, was aber nichts macht. Schaue einfach unten auf die Seite, was wir in der autolosen Zeit noch so getrieben haben.

Kalinichta Kriti kai taleme!

Pacho in Paleochora

Promenade von Paleochora

Paleochora

Was Du nicht wissen kannst ist, dass meine Frau und Ich uns für "Tiere in Not" einsetzen, speziell für Tiere auf Kreta. Deshalb meine Bitte: Schenkt allen Links und Banner der "Arche Noah" Beachtung, sie haben es mehr als verdient.
Mein kleiner Freund "Rocky" hat allerdings keine Probleme, was das Überleben angeht. Er ist vielmehr damit beschäftigt, sein Revier rund um das "Alcionides" zu verteidigen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn hin und wieder zu begleiten, bis runter an den

Strand und wieder zurück, was manchmal sehr lange dauern kann...

Während der autolosen Zeit, blieb uns zumindest jeden Tag der Blick von unseren Balkonen auf Dimitris "Rolls Royce". Ich glaube, dass es mir als einziges Nichtfamilienmitglied seinerzeit vergönnt war, einmal mit dieser Nobelkarosse durch Stalis und Malia zu fahren.

Spruch Chelmiii: "Des Deutschen liebstes Kind" der Grieche sagt: "Der Deutsche spinnt":-)

Arche Noah Kreta

 

Nun hatten wir auch häufiger die Möglichkeit uns kulinarischen Genüssen hinzugeben, wie Du auf den Photos sehen kannst. Die Kochkünste von Mutter Sofia und Tochter Melina waren ein

Gaumenschmaus. Wir schrieben schon das Jahr 1999, als wir doch wieder zu einer Tour aufbrachen. Diesmal allerdings eine Fahrt der anderen Art. Wir waren 6 Personen und hatten dafür einen Bulli gemietet. Nach einer herrlichen Panoramafahrt erreichten wir Mochos und wurden sofort zu einem Umtrunk eingeladen.

Weiter ging es zur Lassíthi-Hochebene und dann in freier Natur, irgendwo in den Bergen, trafen wir einen alten Kreter. Er winkte uns heran und lud uns auf einen Raki ein. Dies geschah natürlich nicht ohne Hintergedanken, denn er wollte an seinem Stand Honig, Käse und selbstgebrannten Raki verkaufen. Selbstverständlich nahmen wir von allem etwas mit. Bei einem alten Partizanen, der Schlawiner!

Dies war zwar keine grosse Reise, trotzdem haben wir wieder ein Stück echtes Kreta kennengelernt und festgestellt: sobald man über den Berg schaut, ist alles ganz anders als auf der Touristenmeile. Weitere Photos findest du in der Galerie. Folge mir sogleich auf die nächste Seite, wo Du einiges über das erste Kreta-Treffen erfährst.

 

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