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Im Laufe der Jahre wiederholten sich
viele Touren, so dass ich nicht über alle Fahrten
nochmals berichten muss. Einiges wurde geplant, aber
auch wieder verworfen. Wir (das sind immer noch "Vier
Alle" ) kehrten teilweise wieder zu unseren anfänglichen
Tagestouren und Wanderungen zurück.
Erwähnt werden muss auf jeden Fall noch eine Fahrt
nach Paleochóra. Wir hatten
uns ein Auto für 2 Tage gemietet und auch eine
Übernachtung eingeplant. So ging es also relativ
früh erst einmal Richtung Westen. Nach den obligatorischen
Pausen, u.a. in Achlada, trafen wir am Nachmittag in
Paleochóra ein.
Wir fuhren hinunter zu einem grossen Platz, in der
Nähe eines Bootsanlegers, parkten den Wagen und
trauten unseren Augen nicht. Da saß er: "Pacho"
das lebende Wahrzeichen Paleochóras. Pacho gehörte
zu der damals noch bestehenden Taverne "Pelikan"
und war das lebende Markenzeichen dieses Lokals. Er
war der Blickfang aller Touris, wenn er durch die Strassen
und Gassen Paleochóras stolzierte. Ein Zimmer
für die Nacht war schnell gefunden, da kurz nachdem
wir ausgestiegen waren, ein freundlicher Grieche auf
uns zukam und uns in sein Restaurant lotste. Alles weitere
ergab sich wie von selbst. Wir machten uns wie üblich
frisch für den Abend am libyschen Meer. Um 18.00
Uhr sollten wir |
dann etwas erleben,
was wir in allen Orten unserer Touren, Stalis und Umgebung
eingeschlossen, gerne gesehen hätten. Um diese Zeit
wird nämlich in Paleochóra eine Art Fussgängerzone
geschaffen und für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Über so eine Massnahme sollte man sich auf Kreta
vielerorts einmal Gedanken machen! Ohne Autos und Motorräder,
ohne Benzingestank kam in der Hauptstraße richtig
Partystimmung auf. Überall saßen Menschen in
und vor den Tavernen. Man unterhielt sich und war fröhlich.
So mancher Gast knüpfte Freundschaft mit dem Wirt
oder mit der Bedienung; denn hier waren die Griechen mit
den Urlaubern zusammen. In den stilleren Gassen saßen
die älteren Bewohner vor ihren Häusern und auch
dorthin verlief sich so mancher Gast und wurde spontan
auf ein Glas eingeladen. Es war eine phantastische Atmosphäre
und der Abend endete erst weit nach 24.oo Uhr.
Die Nacht war kurz, aber trotzdem ausreichend. Wir gönnten
uns am Morgen noch ein reichhaltiges englisches Frühstück,
bevor wir die Heimreise antraten. Zum wiederholten Male
sagen wir auch zu Paleochóra: Wir kommen sehr gerne
wieder!
Leider war auch hier filmen mehr angesagt als fotografieren,
deshalb wirst Du auch in der Galerie keine weiteren
Bilder finden. Ich meine, dieser Bericht über unsere
Tour nach Paleochóra war es Wert, so lang zu
sein.
Das Banner unten, führt Dich zu weiteren ausführlichen
Infos um und über Paleochóra. Diese Exkursion
in den Südwesten Kretas hat nun doch eine ganze Seite
eingenommen, was aber nichts macht. Schaue einfach unten
auf die Seite, was wir in der
autolosen Zeit noch so getrieben haben.
Kalinichta Kriti kai taleme!
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Was Du nicht wissen kannst ist, dass meine
Frau und Ich uns für "Tiere in Not" einsetzen,
speziell für Tiere auf Kreta. Deshalb meine Bitte:
Schenkt allen Links und Banner der "Arche Noah"
Beachtung, sie haben es mehr als verdient.
Mein kleiner Freund "Rocky" hat allerdings keine
Probleme, was das Überleben angeht. Er ist vielmehr
damit beschäftigt, sein Revier rund um das "Alcionides"
zu verteidigen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, ihn
hin und wieder zu begleiten, bis runter an den |
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Strand und wieder zurück, was manchmal
sehr lange dauern kann...
Während der autolosen Zeit, blieb uns zumindest
jeden Tag der Blick von unseren Balkonen auf Dimitris
"Rolls Royce". Ich glaube, dass es mir als
einziges Nichtfamilienmitglied seinerzeit vergönnt
war, einmal mit dieser Nobelkarosse durch Stalis und
Malia zu fahren.
Spruch Chelmiii: "Des Deutschen liebstes
Kind" der Grieche sagt: "Der Deutsche spinnt":-) |
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Nun hatten wir auch häufiger die Möglichkeit
uns kulinarischen Genüssen hinzugeben, wie Du auf
den Photos sehen kannst. Die Kochkünste von Mutter
Sofia und Tochter Melina waren ein |
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Gaumenschmaus.
Wir schrieben schon das Jahr 1999, als wir doch wieder
zu einer Tour aufbrachen. Diesmal allerdings eine Fahrt
der anderen Art. Wir waren 6 Personen und hatten dafür
einen Bulli gemietet. Nach einer herrlichen Panoramafahrt
erreichten wir Mochos und wurden sofort zu einem Umtrunk
eingeladen.
Weiter ging es zur Lassíthi-Hochebene und dann
in freier Natur, irgendwo in den Bergen, trafen wir
einen alten Kreter. Er winkte uns heran und lud uns
auf einen Raki ein. Dies geschah natürlich nicht
ohne Hintergedanken, denn er wollte an seinem Stand
Honig, Käse und selbstgebrannten Raki verkaufen.
Selbstverständlich nahmen wir von allem etwas mit.
Bei einem alten Partizanen, der Schlawiner!
Dies war zwar keine grosse Reise, trotzdem haben wir
wieder ein Stück echtes Kreta kennengelernt und
festgestellt: sobald man über den Berg schaut,
ist alles ganz anders als auf der Touristenmeile. Weitere
Photos findest du in der Galerie. Folge
mir sogleich auf die nächste
Seite, wo Du einiges über das erste Kreta-Treffen
erfährst.
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