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Ab in den Süden 1995
 

CHRONIA POLLA KLAUS
JASSAS BAERBEL KAI UTA

Unterkunft: Hotel Alcionidis
Ziele: Arvi, Matala, Agia Galini

Der Urlaub 1995 stand zu Beginn ganz im Zeichen eines grossen Ereignisses. Zwar wurde in jedem Jahr Geburtstag gefeiert, aber diesmal wurde unser langjähriger Freund "Klaus", stolze 50 Jahre alt. Begleitet wurde er von seiner Frau Baerbel und Tochter Uta, sowie von der ganzen Alcionides-Bande. Zu dieser Bande gehörte so ziemlich das halbe Hotel plus Familie und Belegschaft :-))
Mehrere unserer Damen waren den ganzen Tag damit beschäftigt, dass 50 Jahre-Banner und die leckere Torte zu erstellen. Einige Herren mussten natürlich Sorge dafür tragen, dass unser lieber Klaus von alle dem nichts mitbekommt. So ging der Tag vorüber und Horst hatte die Aufgabe, Klaus noch für eine gute Stunde vom Hotel wegzulotsen, was für ihn natürlich kein Problem war. In dieser Zeit wurde die Poolbar geschmückt und die Feier konnte starten.
Unserem Geburtstagskind fehlten nach den vielen Glückwünschen bei seiner Dankesrede die Worte. Es wurde bis in den frühen Morgen gefeiert, wie es Stalis und das Alcionides bis dahin wohl selten erlebt hatten.
Auf keinen Fall aber darf ich die heutige Chefin des Alcionides "Melina" vergessen. Sie feiert immer einen Tag vor Klaus ihren Geburtstag. Rechts wird sie gerade nochmals von ihrer Mama "Sofia" beglückwünscht.
Nun wirst Du Dich fragen, was die ganze Feierei mit Reiseberichten zu tun hat? Es war mir einfach ein Bedürfnis, auch diese bis heute andauernde langjährige Freundschaft zu "Baerbel und Klaus", nicht nur zu erwähnen, sondern auch zu dokumentieren. Leider muss ich auch hier etwas mitteilen, dass mir/uns sehr an die Nieren gegangen ist! Unser lieber Klaus ist leider auch nach einem langem Kampf gegen den Krebs gestorben, genau wie unsere liebe Sofia! Wir werden sie nie vergessen und immer in guter Erinnerung behalten.

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DER SÜDEN KRETA'S

 

Auch dieses Jahr hatten wir uns wieder für 3 Tage einen Wagen gemietet und wie Du an der Überschrift siehst, stand die Richtung auch schon fest. Das erste Ziel, zum dritten Mal war Arví. Vorbei am neu erbauten "Aqua Splash", einem Badeparadies für Gross und Klein ging es diesmal nicht über Mochos, sondern Richtung Kastelli zur Lassíthi-Hochebene. Natürlich machten wir wieder einen Zwischenstopp in Krási. Auf dem Weg in den Süden boten sich uns immer wieder herrliche Panoramablicke. Ich für meine Person kann es einfach nicht beschreiben. Man muss es selbst gesehen haben.
In Arvi am libyschen Meer angekommen, ging es gleich zu Petrus, der seinerseits sofort mit einem Bekannten oder Verwandten sein Boot startete und auf's Meer hinaus fuhr. Wir verstanden den plötzlichen Aufbruch erst,

als die beiden nach gut einer Stunde wieder zurückkehrten. Sie hatten für uns Fische gefangen. Auf jeden Fall verbrachten wir wieder einmal einen herrlichen und ruhigen Nachmittag. Diesmal wurde es nicht so spät, als wir Stalis erreichten, denn am nächsten Tag stand eine weitere Fahrt in den Süden mit Übernachtung an.

Am nächsten Morgen ging es dann früh los Richtung Matala. Der Weg führte uns durchs Dikti- und Idagebirge. Gegen Mittag erreichten wir Matala und machten uns auf, die berühmten Höhlen zu besichtigen, um vielleicht auch noch einen Hippie anzutreffen. Und tatsächlich hatten wir Glück, wie das Photo zeigt: (Signomi Chorst). In diesem Absatz muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir zum 1. Mal das Bildmaterial fehlt. Ich hatte mir eine Videocamera zugelegt (leider noch nicht Digital) und somit kam das Fotografieren etwas zu kurz!

Gegen 15.00 Uhr ging es dann weiter nach Agía Galíni. Durch mehrere kleine Pausen kamen wir erst recht spät dort an. Deshalb mußten wir uns erst einmal um ein Quartier kümmern. Das war aber schnell gefunden. Frischmachen, Umziehen - und dann ging es

Matala

los: "Agia Galini" bei Nacht, ein Erlebnis. Ein Tipp: Du solltest gut im Treppensteigen sein! siehe Photo:-))
Da der Abend sehr lang war, gab es am nächsten Morgen Frühstück und Mittag in einem, und so traten wir erst gegen 13.oo Uhr den Rückweg an. Wieder einmal brachten uns Athyna (Fahrerin) und Ingemaus (Kartenleserin) wohlbehalten in unsere heimischen Gefilde.
Mit der Rückkehr aus Galini endeten unsere diejährigen Touren. Wir widmeten uns noch eine Woche lang dem Leben als Otto-Normal-Touri, bevor auch dieser Urlaub zu Ende ging. Aber wie schon die Jahre zuvor, waren die Pläne für den nächsten Urlaub schon geschmiedet. Ob sie wirklich umgesetzt wurden, erfährst Du auf der nächsten Seite...
Sto kalo na pas kai taleme 1996 sagt: Chelmiii und sein Kreta-Racing-Team.

 

Agia Galini