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Heraklion

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Kreta 1993
 

Unterkunft: Hotel Alcionides
Ziele: Malia, Heraklion, Kloster Arkádi, Rethymnon, Achlada, Stalia, Agios Nikolaos, Sitia

Dürfen wir vorstellen: das ist Melina, Tochter des Hauses Alcionides. Bei ihr konnte man u.a. Geld umtauschen, telefonieren, Fahrten buchen und Autos anmieten.

 

Bevor wir zu unseren motorisierten Touren aufbrachen, machten wir erst mal einen Fussmarsch von Mochos über den Eselfpad nach Malia-Altstadt. Für die Strecke brauchten wir mit Pausen etwa vier Stunden. Den Insider-Tipp hatten wir aus dem Kreta-Reiseführer vom Michael Müller Verlag. Dieses Buch sollte uns auch in Zukunft noch gute Dienste erweisen. Nach diesem doch ganz schön anstengenden Marathon, gönnten wir uns einen Tag der Erholung, um dann endlich den schon 2mal verpassten Wochenmarkt in Heraklion zu erleben. Und was soll ich sagen? Wir schafften es wieder nicht. Da wir aufgrund unseres "Erholungstages" einmal mehr nicht in den Quark kamen, blieb uns lediglich der Basar in Heraklions Altstadt. Dieser Besuch war aber auch ein Erlebnis und ein voller Ersatz. So eine Fülle von verschiedenen

Dingen hatten wir nicht erwartet. Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Kräuter und, und, und......Wir konnten uns gar nicht sattsehen.

Wenige Tage später machten wir eine weitere Tour. Als Ziel hatten wir uns den Soldatenfriedhof in Maleme und das Kloster Arkádi bei Rethymnon ausgesucht. Wir erfuhren einiges über die ältere und jüngere Geschichte und wurden sehr nachdenklich. Das waren allemal schwarze Tage für Kreta. Unterwegs auf unseren Fahrten sammelten wir unbeschreibliche Eindrücke vom ursprünglichen und gewaltigen Kreta. Wie schon erwähnt war immer, wenn wir uns in der Region um Achlada aufhielten, ein Abstecher fest eingeplant. Auch diesmal war es eine Freude, als wir bei Elena und Michael ankamen. Achlada verliessen wir am späten Nachmittag und kehrten wohlbehalten nach Stalis zurück, wo wir natürlich dem langsam wachsenden Bekanntenkreis von unseren Touren

berichteten. In diesem Jahr hatten wir das Auto gleich für 4 Tage gemietet, so dass es uns am nächsten und übernächsten Tag in den Osten der Insel zog. Vorbei an Eloúnda ging es nach Ágios Nikólaos. In einer Taverne oberhalb des kleinen Hafens machten wir eine erste Pause. Hier konnte man in Ruhe, ohne die Animation, seinen Kaffee oder sein Glas Wein geniessen.
Von Ágios Nikólaos ging es dann noch weiter nach Sitía. Der gesamte Hafenbereich präsentierte sich als große Baustelle, was uns von einem längeren Aufenthalt abhielt. Wir gönnten uns eine Erfrischung und fuhren zurück nach Stalis. Wieder einmal hieß es Koffer packen, unsere drei Wochen waren zu Ende. Aber wir wußten, der nächste Urlaub kommt bestimmt. Was uns da erwartete, erfährst Du auf der nächsten Seite.....taleme.

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