Unterkunft: Hotel Alcionides
Ziele: Stalis, Malia, Chersonissos
Jassas Fili mu kai Filos mu
(Hallo meine Freundin und mein Freund). Wie schon auf der
Vorseite angedeutet, sollte unser Kretaurlaub eine Fortsetzung
haben. Unser Urlaub 1991 führte uns erstmalig nach Stalida
(Stalis), ins Hotel Alcionides.
Den folgenden Abschnitt habe ich schon
einmal vorweg eingebaut, konnten wir damals ja noch
gar nicht wissen!
Das Hotel Alcionides liegt genau an der Grenze zu Malia
(was viele nicht wissen! woher auch?), ist mit das älteste
Hotel im Ort, hat ca. 40 Zimmer (man ist flexibel),
kann nur mit Frühstück gebucht werden (was
einen selbst flexibler macht) und wird von der Familie
Bakintas geführt. So, nun aber weiter, wir waren
also diesmal in östlicher Richtung (immer von Heraklion
aus gesehen) in Stalis gelandet. Ein kleiner ruhiger
Ort zwischen Chersonissos und Malia.
Wir hatten einen Nachtflug von D-dorf, so dass wir
gegen 3:00 Uhr morgens das Hotel erreichten. Wir wurden
sehr freundlich von einem jungen Griechen Namens Christopher,(einer
der Söhne) an der Rezeption empfangen. |
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Unser Zimmer zur Meerseite war, wie alle anderen auch, einfach
aber zweckmässig eingerichtet (keine *****Sterne, eben
griechisch, wie wir es wollten). Das Nötigste war schnell
ausgepackt, wir erlebten einen tollen Sonnenaufgang und waren
dann bereit für den ersten Spaziergang durch Stalis. Der
erste Eindruck war zweigeteilt. Einerseits hatten wir alles
in nächster Nähe,
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den Strand, den Pool, gegenüber
den Supermarkt, Geldwechsel im Hotel usw.. Andererseits
liess die Sauberkeit im Ort zu Wünschen übrig,
was aber unserer Meinung nach an den fehlenden Papierkörben
auf "der Meile" lag; in Stalis gab es 1991
noch keinen Strassenfeger und Kehrwagen. Trotzdem war
für uns die Welt in Ordnung, eben urig.
Für das erste Abendessen hatten wir uns das "Lambros"
ausgeguckt. Zum "Absacker" ging's dann an
unsere Hotel-Poolbar, die damals noch bis in die Morgenstunden
geöffnet hatte (tiefe Trauer - heute leider nicht
mehr). Hier bedienten uns immer Christopher und sein
Freund Manoli (Tunesier).
Der nächste Tag begann für kretische Verhältnisse
recht trübe. Nach dem Frühstück setzten
wir uns erst einmal an den Pool, um zu |
beratschlagen was wir denn unternehmen könnten. Am Nebentisch hatte
sich ein Pärchen niedergelassen, dass genauso unentschlossen
war wie wir. Das Verhängnis nahm seinen Lauf!!! Wir kamen
ins Gespräch, man lernte sich etwas kennen und wir stellten
fest, das Münster und Bad Sassendorf gar nicht so weit
auseinander lagen usw., usw.. Wir merkten, dass da viele Gemeinsamkeiten
bestanden und der Tag mit den beiden verging, trotz des miesen
Wetter's wie im Flug. Jetzt nehme ich,
übrigens sehr gerne, einen Abschnitt
vorweg, der das oben erwähnte Pärchen betrifft!!!
Diese zwei "Sünden" (Horst und Inge) sollten,
was niemand geahnt, geglaubt oder je für möglich
gehalten hätte, in jedem Urlaub unsere oder wir ihre
Begleiter sein!! Es wuchs eine Freundschaft heran, die
seines Gleichen sucht! Eine Freundschaft, die alle Höhen
und Tiefen erfahren hat und nach über 10 Jahren immer
noch hält!! Das soll uns, bei teilweise vier verschiedenen
Meinungen, mal einer nachmachen!!
In diesem Urlaub entstand dann auch unser Knobelclub:
"4 alle auf Kreta".
Kurz unsere Regeln: Aufschlag, jeden Urlaubs-Sonntag um
11.00 Uhr . Geknobelt wird 10.000. Wer verliert zahlt
(früher 500 DR, zuletzt 1000 DR) in die Kasse,ab
2002 sind es 2 € (begünstigt durch unseren spezial
Euro-Umtauschkurs von 1 zu 1, werden wir voraussichtlich
in zwei Jahren das Hotel kaufen können. Die Dauer-Knobel-Rekordzeit
liegt bei 13 |
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Stunden, womit wir den Guinessbuch-Eintrag leider verpasst haben
*grins*. So, nun waren wir fast immer zu viert. Die letzten
Urlaubstage, es waren noch 18 (wir buchen immer 3 Wochen), verbrachten
wir mit ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen in alle
Himmelsrichtungen.
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Stalis war damals noch
ein Fischerdorf und man wurde nicht vor jeder Taverne
bzw. jedem Restaurant aufgefordert einzukehren. Wir probierten
fast jeden Abend ein anderes Lokal aus. Die Preise waren
noch sehr akzeptabel, man war rundum zufrieden.
Einige Touren, natürlich auch zu Fuss, führten
uns über die Strandstrasse nach Malia,
vorbei an Kartoffelfeldern und vereinzelten Tavernen,
wo heute Kneipen, Supermärkte, Appartments und sonstige
Läden den Weg zieren. Die erste Rast machten wir
immer in der"Taverne Knossos". Hier kostete
ein halber Liter Bier noch 200 DR, da konnte man schon
mal versacken. Gut gestärkt ging's dann weiter nach
Malia Stadt. Hier tobte damals schon der Bär und
die Luft war voll Krach und Gestank. Unser Weg führte
uns aber hoch in die Altstadt von Malia. Die alten Häuser
und verschlungenen Gassen sind sehr sehenswert. Dort geht
das Leben |
noch seinen ruhigen Gang, ohne grossen Touristentrubel.
Mittlerweile hat man schon einen Grossteil der alten Bausubstanz
liebevoll restauriert. Kurzes Resümee: Du musst die
Altstadt mindestens einmal besuchen und selbst erleben.
Die Fotos spiegeln nur einen Bruchteil von dem wieder,
was Du alles sehen kannst. Ein Muss sind Malia's Ausgrabungen,
dazu später mehr. Ein weiterer Fussmarsch führte
uns Richtung Chersonissos quer durch
Stalis. Nicht dass wir jede Taverne oder jedes Restaurant
aufgesucht hätten, aber wir merkten an den Getränkepreisen,
dass wir uns Chersonissos näherten. Preisunterschiede
zu Stalis ca. 30% sind bis heute Gang und Gebe. Nun ja,
Chersonissos muss ja auch seinem Ruf als Ballermann Kreta's
gerecht werden und ich meine, wenn die Touris die Preise
zahlen, wären die Geschäftsleute dumm, wenn
sie es nicht nehmen! Das aber nur nebenbei, muss schliesslich
jeder selber wissen. Chersonissos ist vergleichbar mit
Malia, was den Krach und Gestank angeht, zumal man damals
noch nicht im Traum an die heutige Umgehungsstrasse gedacht
hat. Es ist und bleibt trotz der Umgehung ein Verkehrsnadeloer,
bei dem jeder Wechsel der Strassenseite lebensgefährlich
ist. Die Altstadt hingegen soll sehr schön sein,
doch trotz 11 Jahren Stalis haben wir es bis dorthin noch
nie geschafft. Schade eigentlich, aber was nicht ist...
Ich kann es nur wiederholen, dies sind alles persönliche
Eindrücke und Erfahrungen. Chersonissos hat ganz
bestimmt auch andere Seiten, wie |
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es dieFotos andeuten. Wer allerdings
Trubel mag, ist hier bestens aufgehoben.
So, dies war "knapp" umschrieben unser Urlaub
1991 auf Kreta. Ein Tag führte uns vier noch mit
dem Bus in die Hauptstadt. Eigentlich wollten wir den
berühmten Wochenmarkt besuchen, was uns allerdings
in diesem Jahr verwehrt bleiben sollte, denn dann hätten
wir etwas früher in die Pötte kommen müssen!
Der Wochenmarkt öffnet nämlich seine Tore
schon um 6.00 Uhr morgens und endet um 13.00 Uhr. Nun
denn, wir verbrachten den Tag am Hafen und in der Innenstadt,
bis uns am späten Nachmittag der Bus wieder nach
Stalis brachte. Im nächsten Jahr, so hatten wir
uns geschworen, sollte alles anders werden. Aber siehe
selbst... ab ins Jahr 1992 |
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