| Unterkunft: Hotel Panorama
Ziele: Agia Pelagia, Achlada
Kroatien Urlaub
Im Mai 1990 landeten meine Frau und ich
das erste Mal auf Kreta. Genauer gesagt, auf dem damals
noch sehr dürftig ausgebauten Flughafen "Kazantzakis"
in Heraklion. Wir mussten noch zu Fuss über's Rollfeld
zur Ankunftshalle laufen, in der gleichzeitig auch der
Abflug abgewickelt wurde. Unser erster Kreta-Urlaub führte
uns in den westlich von Heraklion gelegenen Ort Agia
Pelagia in das Hotel Panorama.
Diese 14 Tage waren mehr oder weniger ein reiner Badeurlaub.
Wir erkundeten mehrmals den damals noch recht kleinen
Ort, fanden eine fast menschenleere Badebucht, an deren
Strand sogar eine Art Taverne mit allen erdenklichen griechischen
Spezialitäten stand. |
 |
 |
Ein Muss in diesem Urlaub, war dann ein
ca. 5 km langer Fussmarsch, in das durch Mundpropaganda
empfohlene Bergdorf Achlada, welches
natürlich auch mit dem Auto zu erreichen ist. Damals
ahnten wir nicht, dass dieser Besuch nicht unser letzter
sein sollte.
Während der Urlaubssaison, trifft man in Achlada
fast nur die alte Generation an. Das Tagesgeschehen, schien
sich aus unserer Sicht, im Konkurrenzkampf zweier direkt
nebeneinander liegender "Tavernen" abzuspielen.
Über den Kirchplatz, dem wohl höchsten Punkt,
ging es über einige Treppen und Stufen Richtung Dorfmitte.
Durch eine schmale Gasse (Achlada hat nur schmale Gassen),
vorbei an einem Esel, sahen wir die erste "Tavernenbesitzerin"
schon winken. |
Elena: sie hatte den Vorteil gegenüber
ihrer Nachbarin, alle Touris, die durch diese Gasse
auf die Tavernen zusteuerten, zuerst zu sehen. Die vorbeigehenden
Leute und auch wir waren von ihrer herzlichen Art so
angetan, daß wir spontan bei ihr einkehrten. Michael,
Elena's Mann servierte uns frisches Wasser und einen
herrlichen roten Landwein, sie verwöhnte uns mit
einem leckeren Ommelett, griechischem Salat mit frischen
Gartenkräutern und Schafskäse. Als Nachtisch
gab es dann noch saftige Apfelsinen und Aprikosen. Alle
Gäste waren restlos begeistert und versprachen
wieder zu kommen. Es wurde ein kleiner Obolus entrichtet,
bevor wir uns gut gestärkt und gut gelaunt auf
den Rückmarsch machten, der uns bergab natürlich
wesentlich leichter fiel. Das war ein Urlaubstag wie
er im Buche steht...
Diese 14 Tage gingen natürlich viel zu schnell
vorbei. Die Eindrücke, die wir mitnahmen waren
allerdings so stark, dass sich die Frage nach dem nächsten
Urlaub erübrigt hatte.
Also, taleme.........ein bisschen Elinika hatten wir
auch schon im 1. Kretaurlaub gelernt.
Lust auf Mehr? Dann schnell
weiter zum nächsten Urlaub |
 |
nach oben
|